Aktuelles

Freias Blog – April/Mai 2019

 

 

 

Hallo zusammen! 

 
Mir geht es gut. Wir sind beschäftigt mit Proben für Queeny und für den Tanzabend. Mein erster Tanzabend ist schon in einem Monat und es ist noch viel zu tun, aber ich freue mich schon darauf. Neulich haben wir die Kostüme anprobiert und ich trage ein Kleid mit romantischem, knielangem Tutu. Das freut mich besonders, weil ich noch nie in einem Tutu getanzt habe.?
 
Mit meinen neuen Spitzenschuhen laufen die Proben noch besser. Ich war mit einer Freundin in Düsseldorf in einem Ballettladen, der Schuhe von der amerikanischen Marke "Gaynor Minden" verkauft. Das ist ziemlich selten. Die Verkäuferin hat erzählt, dass auch öfter Leute aus der Nähe von Hannover dort Spitzenschuhe kaufen, weil die meisten Tanzläden diese Marke nicht führen. Die Schuhe  sind zwar auch teurer als gängige Modelle von Bloch, Merlet oder Grishko, aber ich finde, es lohnt sich. Sie sind total bequem, müssen nicht eingetanzt werden und unterstützen meinen Fuß optimal. Box und Sohle des Schuhe sind ein Teil und bestehen aus Plastik, weshalb sie länger halten sollen. Natürlich ist jeder Fuß anders und manche kommen auch gar nicht mit Gaynor Mindens klar. Im Moment tanzen sieben Mädchen aus meiner Tanzklasse darauf und sind zufrieden. 
 
Über Himmelfahrt war ich bei den Tanztagen in Koppelsberg in Schleswig-Holstein. Meine hannoversche Lehrerin Maike und zwei ihrer älteren Schülerinnen waren als Betreuer mit dabei und mehrere Schülerinnen der Tanzakademie haben auch teilgenommen. Jedes Jahr sind tolle Dozenten dabei, bei denen man Unterricht in klassischem Ballett, Musical/Jazz, und Charktertanz/Repertoire hat. Als Wahlkurs konnten wir Hip Hop und ab einem bestimmten Niveau Spitzentanz wählen. In Repertoire haben wir eine spanische Variation mit Fächer gelernt, was mir besonders gut gefallen hat. 
Zum Programm gehörte außerdem ein Choreografiewettbewerb, bei dem wir uns einen eigenen kleinen Tanz ausdenken sollten. In einer Gruppe von vier Mädchen hatten wir sehr viel Spaß dabei, uns einen Tanz zu "Waterloo" von ABBA auszudenken. Das kam so gut an, dass wir den dritten Platz und einen Publikumspreis bekommen haben. Da die Preise aus Süßigkeiten bestanden hat sich das auch gelohnt?
 
Bis bald!

Freias Blog – März 2019

 

Feinarbeit

 

Hallo! Hier bin ich wieder!

 

Der März war relativ ruhig. Ich freue mich darüber, dass es endlich langsam wärmer wird.

 

Das Training ist nach wie vor anstrengend und es kommen zusätzlich noch Tanzabendproben dazu. Außerdem probt Nour Eldesouki, einer der Tanzlehrer, mit der gesamten Oberstufe für das Stück „Queeny“. Das ist ein Stück über die Band Queen, in dem wir im Sommer im Aalto Theater in Essen tanzen. Unter anderem mit Tänzern des Aalto Ballett Essen.

 

Anfang des Monats war ich wegen meinen Füßen noch einmal bei einer Tanzmedizinerin. Sie hat eine Reizung des flexor hallucis longus diagnostiziert. Das heißt, dass der Großzehenbeuger (ein Muskel im Fuß) entzündet ist. Das kann davon kommen, dass die Zehen beim Strecken des Fußes gekrallt werden.

 

Im Unterricht haben wir uns jetzt auch damit beschäftigt, wie man den Fuß richtig streckt. Die Zehen müssen der Kurve des Spannes folgen und die Beinlinie optisch verlängern. Sie dürfen nicht gekrallt werden. Auch wenn es nur ein winziger Unterschied in der Bewegung ist, werden ganz andere Muskeln beansprucht und es ist für viele schwer, sich umzugewöhnen, wenn sie den Fuß schon immer „falsch“ gestreckt haben. Aber genau deshalb sind wir ja hier, um es möglichst perfekt zu lernen.

 

Bis bald!

 

 

Freias Blog – Februar 2019

 

Kölle alaaf!

 

Hallo! 

Schon wieder ist ein Monat vorbei. Die Zeit fliegt und wir fangen schon mit den Tanzabendproben an. Die Tanzabende sind die jährlichen Präsentationen der gesamten Tanzabteilung am Ende von jedem Schuljahr. Unsere Klasse bereitet zwei Stücke vor. In einem tanzen sechs Mädchen klassisch auf Spitze und das andere ist ein Quartett, in dem ein Junge zusammen mit drei Mädchen tanzt. Deshalb haben wir jetzt auch manchmal Proben am Wochenende, weshalb Ich noch seltener nach Hause fahren kann.
 
In den ersten beiden Februarwochen mussten wie alle ein Schülerbetriebspraktikum machen. Viele aus meiner Tanzklasse haben dieses im Bereich Tanz absolviert. Zum Beispiel am Dortmunder Ballett oder an der Folkwang Universität der Künste. Dort haben sie Tanzstudierende aus den ersten beiden Ausbildungsjahren begleitet. 
 
Ich war in der kleinen Tanzschule "Tanz im Laden", die in der Nähe vom Internat ist, wo ich sie beim Spazierengehen  entdeckt habe. Dort wird kein klassisches Ballett unterrichtet dafür aber Neuer Tanz, Improvisation, Yoga, Pilates und Kindertanz. Ich habe viele nette Menschen kennengelernt und es hat Spaß gemacht, so viel neues auszuprobieren. Ich durfte sogar teilweise selber unterrichten. Für eine Gruppe Kinder ab 5 habe ich mir zum Beispiel ein kleines Tanz-Improvisationsspiel zum Thema Frühling ausgedacht. Und mit etwas älteren Kindern habe ich klassische Ballettpositionen ausprobiert. Es war zwar ungewohnt, weil ich das noch nie gemacht habe aber es war schön zu sehen, wenn es den Kindern Spaß gemacht hat. 
 
Am 9. Februar war der Tag der offenen Tür der Tanzabteilung. In den drei Tanzsälen im Tanzhaus haben alle Klassen Ausschnitte aus ihrem Unterricht gezeigt. Es waren viele Besucher da und es gab ein großes Buffet. Meine Klasse hat eine Modern-Stunde vorgeführt aber ich durfte aufgrund meiner Verletzung nicht mittanzen.  
Aber den Workshop am nächsten Wochende konnte ich mitmachen. Wir hatten klassischen Ballettunterricht bei einem Gastdozenten. 
 
Ein weiteres Highlight war, dass ich zum ersten Mal richtig Karneval gefeiert habe. Im Gegensatz zu zu Hause haben wir hier sogar Karnevalsferien, jeder feiert und überall laufen verkleidete, gut gelaunte Leute herum.
 
Bis bald!
 
 
 
Anmerkung: Die Admin war sehr langsam, deshalb erscheint der Februarbericht heute zusammen mit dem Märzbericht.

Freias Blog – Januar 2019

 

Extras im Alltag

 

Hey, hier bin ich wieder!

Nachdem ich erholt aus den Winterferien zurück bin und die Achillessehnenentzündung langsam zurückgeht, darf ich endlich wieder trainieren, auch wenn ich immer noch auf meine Spitzenschuhe verzichten muss. Auch die Modernprüfung konnte ich leider noch nicht mitmachen, aber ich hoffe, dass es jetzt im nächsten Halbjahr besser läuft.

 

Gestern sind wir mit der Tanzklasse Essen gegangen, um Sophia zu verabschieden. Sie ist dieses Jahr neu mit mir an die Schule gekommen, wir haben uns sehr gut verstanden und es war schön, nicht allein „die Neue“ zu sein. Aber das Tanzen hier hat ihr keinen Spaß gemacht und sie geht jetzt zum Halbjahr wieder nach Hause. Trotz diesem eher traurigen Anlass macht es Spaß, mit der ganzen Tanzklasse etwas außerhalb von Schule und Training zu  unternehmen, weil wir uns gut verstehen. Es ist oft laut und lustig wie bei der Schneeballschlacht auf dem Rückweg.

 

Neulich hatten wir wegen Zeugniskonferenzen nur vier Stunden Schule und das Training ist ausgefallen. Adele, eine Freundin, die neben mir im Internat wohnt, und ich haben die freie Zeit genutzt, sind ins Kino gegangen und haben den Film „Yuli“ gesehen. In dem Film geht es um die Lebensgeschichte von Carlos Acosta, einem weltberühmten kubanischen Balletttänzer. Der Film war teilweise traurig, wenn es um die schwierige Kindheit von Carlos Acosta geht, der in einem der ärmsten Viertel Kubas aufgewachsen ist, aber es hat mir sehr gut gefallen und es gab wunderschöne Tanzszenen.

Danke fürs Lesen!

Freia

Freias Blog – Dezember 2018

 

Die erste Verletzung

 

Hallo, jetzt haben wir schon Dezember und Weihnachten steht vor der Tür. Nach der stressigen Adventszeit in Essen bin ich froh, jetzt zwei Wochen zu Hause verbringen zu können.

 

Aufgrund des ständigen Trainings haben sich leider meine Achillessehnen wieder entzündet. Deshalb mußte ich 3 Wochen auf das Training verzichten. Es ärgert mich, dass ich nicht tanzen darf und nur zuschauen kann. Aber es gehört dazu und die anderen aus meiner Tanzklasse kennen solche Probleme auch und mußten schon einmal Pause machen. Man lernt dabei, auf sich selbst und seinen Körper aufzupassen, was auch als Tänzer wichtig ist. Ich muss selbständig zum Arzt gehen und entscheiden, ob ich meine Füße schone oder nicht, weil niemand sonst das für mich übernimmt oder darauf achtet, ob ich mich schone.

 

Außer die Freunde aus meiner Tanzklasse, die mich immer daran erinnern, dass ich nicht tanzen darf, sobald ich unbewußt oder in Gedanken versunken meine Füße strecke oder eine Drehung übe.

 

Und ich habe das Glück, dass ich in den Ferien immer zu Maike kommen kann, die mich unterstützt, mit der ich reden und die mir Tipps geben und Übungen zeigen kann, damit die Entzündung schnell besser wird.

 

Außerdem habe ich die Prüfung im klassischen Ballett verpaßt. Meine Note ist zwar nicht davon abhängig, aber ich hätte gerne mitgemacht und eine Rückmeldung von den Tanzlehrern bekommen.

 

Ich hoffe, dass ich zur Prüfung im Modernen Tanz und zum Tag der offenen Tür im nächsten Jahr wieder fit bin.

Freias Blog – Oktober/November 2018

 

Fuß gefaßt in Essen

 

Hallo, hier bin ich wieder! Nun bin ich schon über 2 Monate hier auf der neuen Schule. Es fühlt sich aber viel kürzer an, weil die Tage so ausgefüllt sind. Zwischen Schule, Klausuren, Hausaufgaben und Training bleibt eigentlich keine Zeit für irgendetwas anderes.

 

Das Training ist nach wie vor anstrengend und es gibt immer neue Dinge, an denen man arbeiten muß. Zum Beispiel muß ich neben Kraft, Dynamik und der Auswärtsrotation meiner Beine noch mehr auf meine Kopfhaltung achten und an meiner Balance arbeiten. Beim Tanzen ist man eben nie fertig. Ich finde aber, gerade das macht es so interessant, und es motiviert mich, mehr zu lernen.

 

Wir haben uns alle gefreut, dass wir vor den Herbstferien einen Workshop in klassischem Ballett hatten. Unterrichtet hat ein Gastlehrer aus der Palucca Hochschule für Tanz (Dresden). Das bringt Abwechslung und wieder neue Korrekturen.

 

Letzte Woche haben wir mit der gesamten Tanzabteilung im Aalto Theater Essen die Orchesterprobe von dem Handlungsballett "Onegin" gesehen. Bei einer Orchesterprobe wird zum ersten Mal das ganze Stück mit Orchesterbegleitung geprobt. Bei einem Handlungsballett wird eine Geschichte in klasischen Tanz umgesetzt. In "Onegin" geht es um die unglückliche Liebe zwischen Tatjana und Onegin. Die Choreografie ist von John Cranko und die Musik von Pjotr I. Tschaikowski. Es war sehr schön. Vor allem hat uns das dramatische und traurige Pas de deux (ein Tanz zu zweit) am Ende des Stückes beeindruckt, weil die Tänzer sehr ausdrucksstark getnazt und die Tragik der Situation gut rübergebracht haben.

 

Anfang November musste ich zum ersten Mal weg von zu Hause und ohne meine Zwillingsschwester meinen Geburtstag feiern. Natürlich habe ich sie und meine Familie vermisst. Aber auch wenn ich zur Schule und zum Training mußte und eine Deutschklausur geschrieben habe, hatte ich Spaß und einen schönen Tag mit netten Leuten. Da die anderen Tänzer hier auch meistens getrennt von ihren Familien wohnen, versteht jeder diese "Ausnahmesituation". Es ist bereits eine tolle Gemeinschaft geworden.

 

Heute beim Training haben wir unsere Pianistin gebeten, Weihnachtslieder zu spielen. Es war lustig die Tendus zu "Morgen kommt der Weihnachtsmann" oder die Rond de jambes zu "Stille Nacht, heilige Nacht" zu tanzen.

 

Gerade sitze ich im Zug, um über das Wochenende nach Hause zu fahren. Freitags haben wir immer bis 19:45 Uhr Training, weshalb ich dann erst um halb zwölf zu Hause bin. Das ist echt blöd und anstrengend. Aber heute habe ich eigentlich Glück, weil immerhin der Zug keine Verspätung hat und ich pünktlich ankomme.

 

Bis bald, Freia

Freias Blog – September 2018

 

„Weil Tanzen wie Fliegen ist“

 

 

Hallo, hier ist Freia! Ich bin 15 Jahre alt und habe vor 3 Jahren an der Tanzakademie Hannover-Neustadt meine erste Ballettstunde genommen, weil eine Freundin mich mitgenommen hatte. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ist mir immer wichtiger geworden. Deshalb wollte ich schließlich das Tanzgymnasium Essen Werden besuchen, um mich weiter zu verbessern, denn ich träume davon, den Tanz zu meinem Beruf zu machen. Dort wird Tanz als Leistungskurs im Abitur angeboten.

 

Im Juni habe ich die Aufnahmeprüfung bestanden und gehe jetzt seit dem 29.8.2018 hier in Essen zur Schule. Ich wohne im Tanz- und Sportinternat zusammen mit ca. 50 anderen Jugendlichen, die auch tanzen oder sich auf andere Sportarten wie z. B. Schwimmen, Rudern, Triathlon oder Fußball spezialisiert haben.

 

Das Leben im Internat ist nicht ganz so, wie man es aus Harry Potter kennt, aber ich fühle mich sehr wohl. Ich habe ein Doppelzimmer mit einer sehr netten Mitbewohnerin, die schon länger hier ist und die ich über den Tanzunterricht ausfragen konnte oder darüber, wie nochmal die Waschmaschine funktioniert. Auch die anderen Leute sind total freundlich und es ist praktisch, wenn man einfach abends bei einer Klassenkameradin anklopfen kann, um zusammen Hausaufgaben zu machen oder eine bestimmte Choreografie noch einmal durchzugehen.

 

Nachdem wir vormittags zur Schule gehen müssen, findet an jedem Nachmittag Tanzunterricht statt. Es wird klassisches Ballett und moderner Tanz unterrichtet, was mir beides sehr gut gefällt. Im Unterschied zu dem Unterricht zu Hause ist es aber auf jeden Fall strenger und anstrengender. Überhaupt ist es sehr anstrengend, Schule, Tanz, Schlaf und Hausaufgaben unter einen Hut zu bekommen, aber ich denke, man gewöhnt sich daran. Und es ist sehr spannend, so viele neue Leute und eine neue Umgebung kennen zu lernen und ich freue mich darüber, dass ich mich hier verbessern und so viel neues lernen und erleben kann. Aber auch der Spaß kommt nicht zu kurz: Manchmal machen wir unterwegs lustige Ballettbilder, z. B. das mit den Flügeln. Solche Aktionen sind auch immer toll.

 

Bis demnächst,

 

Eure Freia

Deckel sammeln für die Rotarier

 

Manchmal haben kleine Dinge eine große Wirkung. Deshalb sammeln wir an beiden Standorten die Kunststoffdeckel von Getränke- und Milchpackungen für die Rotarier, die mit dem Erlös aus dem Verkauf der Deckel für Recyclingunternehmen Impfungen gegen Kinderlähmung in Entwicklungsländern bezahlen. Wer mehr wissen möchte, findet hier mehr:

 

https://rotary.de/gesundheit/im-sammelfieber-a-13039.html

 

Danke an die vielen fleißigen Sammler, die schon mitgeholfen haben!

 

Herzlich Willkommen, Philip Johnson!

 

Wir freuen uns sehr, dass ab den Sommerferien Herr Philip Johnson das Lehrerteam verstärkt. Er hat seine Ausbildung an renommierten Ballettakademien absolviert und war Tänzer am Staatstheater Braunschweig und der Staatsoper Hannover.

 

Im Sommer erfolgt eine genauere Vorstellung von Philip Johnson.

Momo - ein Riesenerfolg

Unser Kinderballett Momo nach Michael Endes berühmter Kindergeschichte war ein Riesenerfolg. Fast 1200 Zuschauer in drei Vorstellungen, eine tolle Preseberichterstattung - damit hatten wir nicht gerechnet! Danke noch einmal an alle Helferinnen und Helfer!!

 

Nach und nach können wir jetzt auch eine Auswahl der schönen Fotos von Timo Jaworr hochladen. 

Viel Spaß dabei!

Hier finden Sie uns:

Unterricht Hannover:

Helmkehof

Helmkestr. 5a

30165 Hannover

Eingang im Hinterhof links

 

Unterricht Neustadt:

Wiesenstraße 4

31535 Neustadt

 

Büro:

Gaffkyweg 17
30655 Hannover

Telefon: +49 511 3906732

Seit dem 26.4.13 sind wir vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur als berufsvorbereitende Ballettschule anerkannt.

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